Besuch bei Gert Hager
von am 4. Juni 2009Der enz.info-Kinderreporter Domenik (9) war zu Besuch im Infobüro von Gert Hager und hat sich mit dem Oberbürgermeisterkandidaten unterhalten.
Domenik: Wann und wo sind Sie geboren?
Gert Hager: Ich bin gerade hier, 50 Meter entfernt vom Sedanplatz geboren und zwar an der Roßbrücke, am 20. August 1962.
Domenik: Auf welche Schulen sind Sie gegangen?
Gert Hager: Zuerst – ich bin mit sieben Jahren eingeschult worden – bin ich auf die Brötzinger Schule gegangen. Nach vier Jahren Grundschule kam ich dann aufs Hilda-Gymnasium, wo ich dann nach neun Jahren 1982 Abitur gemacht habe.
Domenik: Wo und was haben Sie studiert?
Gert Hager: Ich habe 1986 in Heidelberg mit Politikwissenschaften, Geschichte und Recht begonnen. Aber es wurde mir dann doch ein wenig zu theoretisch, dann bin ich nach Konstanz an die Uni gegangen. Dort habe ich Verwaltungswissenschaften studiert und 1990 mein Diplom gemacht.
Domenik: Warum wollen Sie Oberbürgermeister werden?
Gert Hager: Weil ich glaube, dass diese Stadt vielmehr kann, als sie bisher gezeigt hat. Und vor allen Dingen: man muss es auch machen und darf nicht nur reden, wie es vielfach in Pforzheim vorkommt. Dafür stehe ich.
Domenik: Was wollen Sie im Rathaus verändern?
Gert Hager: Ich möchte das Rathaus offener machen für die Bürger, dass wir Ansprechpartner bekommen für die Vereine, dass die Ämter enger zusammenarbeiten, wenn es um Unternehmensansiedelungen geht.
Domenik: Was wollen Sie in Pforzheim verändern?
Gert Hager: Ich möchte, dass es in Pforzheim wieder mehr Arbeits- und Ausbildungsplätze gibt, auch gerade, wenn Ihr dann in das Alter kommt. Ich möchte, dass die Schulen möglichst gut sind, da sind wir bereits dran. Außerdem möchte ich, dass Pforzheim eine zukunftsorientierte Stadt wird, die Hochschule vielmehr in die Stadt herunterkommt.
Domenik: Warum glauben Sie, sind sie besser als ihre Mitbewerber?
Gert Hager: Mir geht es nicht um meine Konkurrenten, sondern um die Zukunft der Stadt. Als gebürtiger Pforzheimer weiß ich, wo Pforzheim herkommt, was wir hier für Fähigkeiten haben – die wir zu wenig nutzen – und deshalb glaube ich, dass ich diese in der Zukunft ganz gut einsetzen kann. Zumal ich an und für sich ein ganz guter Netzwerker bin, das heißt mit Leuten gut arbeiten kann, Leute gut einbinden kann, was ich für wichtig halte, um die Zukunft zu gestalten.
Domenik: Was machen Sie, wenn Sie nicht Oberbürgermeister werden?
Gert Hager: Wenn ich nicht Oberbürgermeister werde, habe ich weiterhin meinen Job als Bürgermeister.
Domenik: Herzlichen Dank für das Gespräch.

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4 Juni 2009 bei 19:00