Kommentar: Aufbruch für Pforzheim
Pforzheim hat einen neuen Oberbürgermeister. Rund 60 % der Wählerinnen und Wähler hatten sich gestern für den Herausforderer Gert Hager entschieden. Damit hat sich eine überwiegende Mehrheit für einen Neuanfang und gegen ein “Weiter so” ausgesprochen.
Für Gert Hager ist die Wahl mit einer großen politischen Herausforderung verbunden, weil in der Goldstadt einige Herausforderungen anstehen, die in den nächsten Jahren bewältigt werden müssen. Für Pforzheim, seine Bürgerinnen und Bürger ist die gestrige Wahl eine Chance. Pforzheim hat in den vergangenen Jahrzehnten einen Wandel erlebt, wie keine andere Großstadt in Baden-Württemberg und dies nicht nur zum Positiven. Die Entwicklung der vergangenen Jahre zu stoppen und in eine positive Richtung zu wenden erfordert große politische Anstrengungen.
Voraussetzung für eine zukunftsgerichtete Politik ist, dass man anerkennt, in welcher Situation man sich befindet. Gert Hager hat im Wahlkampf viele Punkte angesprochen, bei denen es Handlungsbedarf gibt. Tiefgreifender sozialer Wandel erfordert eine Politik, die diesen Wandel annimmt. Gert Hager wird Pforzheim nicht alleine verändern. Aber schon als Bürgermeister und im OB-Wahlkampf hat er bewiesen, dass er Teamspieler ist. Sein Wahlslogan: “Pforzheim kann mehr.” ist auch eine Einladung an alle, die bereit sind sich für Pforzheim einzubringen.
Mit Gert Hager hat in Pforzheim auch das “Wir” gegenüber das “Ich” gewonnen. Wünschen wir dem neuen Oberbürgermeister, dass er Mitstreiter findet, die bereit sind sich für Pforzheim zu engagieren.

Heiratantrag bei City on Ice
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