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Was war, was wird?

Die Themen der letzten Woche waren unbestritten Günter Oettinger und der iPad.

Seit Anfang letzter Woche, das Video einer englischen Rede, die der Baden-Württembergische Ministerpräsident gehalten hatte, bei Youtube aufgetaucht ist, ist Günther Oettinger Gesprächsthema, wie selten zuvor. Sicher hätte der designierte EU-Kommissar nicht damit gerechnet, einmal derart zum Internetstar zu werden.

Zu hoffen ist, dass „Oettinger“ kein Einzelfall bleibt, schließlich ist er nicht der einzige Politiker, der für Andere Maßstäbe ansetzt, die er selbst nicht einmal ansatzweise einlösen kann.

Das zweite Thema der vergangenen Woche, war die Präsentation des iPad von Apple. Wenn Steve Jobs Produktneuheiten präsentiert, hängen tausende an seinen Lippen, so auch bei der Präsentation des iPad. Dabei ist der iPad eigentlich nur ein Touchscreen-Computer, ein überdimensionaler iPod Touch oder ein E-Book-Reader mit Farbdisplay aber viel zu kurzer Akkulaufzeit. Wir dürfen gespannt sein, in welcher Nische sich der iPad wieder findet und ob das Gerät an den Erfolg von iPod und iPhone anknüpfen kann. Schließlich gab es auch vor Apples Produkten schon MP3-Player und Mobiltelefone und trotzdem ist es dem Unternehmen aus Cupertino gelungen, nicht nur ein Nische zu finden, sondern zum Marktführer im jeweiligen Segment zu werden.

Anzunehmen ist, dass wir diese Woche noch ein paar Tage darüber diskutieren werden, ob der Staat eine CD mit Informationen über mutmaßliche Steuerhinterzieher kaufen darf und soll. Kein Frage, würde irgendein Dritter die CD mit den brisanten Informationen erwerben, wäre dies Hehlerei. Gelten die selben Maßstäbe auch für den Staat? Darüber wird eine Debatte zu führen sein, die über den konkreten Fall hinausgeht. Letztlich wird es darum gehen, ob die schwarz-gelbe Regierung sich dem Druck der Masse ergibt und die CD erwirbt oder zu Gunsten ihrer Klientel von einem Kauf der fragwürdigen Daten absieht. Wir lassen uns überraschen.

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