Straße zwischen Mönsheim und Weissach fertiggestellt
Staatssekretär Rudolf Köberle: „Mönsheim kann nach Fertigstellung der Baumaßnahme aufatmen“
Verkehrstaatssekretär Rudolf Köberle hat am Dienstag, 2. Februar 2010, den zweiten Bauabschnitt des Ausbaus der L 1177 zwischen Mönsheim und Weissach offiziell für den Verkehr freigegeben. „Mit der Anbindung der L 1177 aus Richtung Weissach an die L 1134 bei Mönsheim verschwindet endlich die Spitzkehre innerhalb der Ortschaft und die Verkehrssituation im Ort wird grundlegend verbessert. Die Bewohner von Mönsheim werden nun von Stau, Lärm und Abgasen verschont“, sagte Köberle.
Jahrelang sei über den Ausbau der Landesstraße 1177 diskutiert worden, dann sei alles sehr schnell gegangen. Nach knapp vier Monaten Bauzeit sei bereits im Mai 2008 der 2,3 Kilometer lange erste Bauabschnitt zwischen Mönsheim und Weissach auf der vorhandenen Trasse fertiggestellt worden. Nachdem im Frühjahr 2009 die Untersuchung des Grundwasservorkommens der Gemeinde Mönsheim habe abgeschlossen werden können, sei der Start frei für den zweiten Bauabschnitt gewesen. Dieser könne nach rund sechs Monaten Bauzeit nun ebenfalls dem Verkehr übergeben werden.
Bis Anfang 2008 sei die Landesstraße 1177 zwischen Mönsheim und Weissach viel zu schmal und damit für das heutige Verkehrsaufkommen nicht mehr ausreichend leistungsfähig gewesen. Die rund 540 Meter lange „Neubaustrecke“ sei 6,50 Meter breit, im Kurvenbereich jedoch auf 7,75 Meter ausgeweitet, damit der Begegnungsverkehr und das künftige Verkehrsaufkommen sicher und leistungsfähig bewältigt werden könne. Der parallel angelegte Geh- und Radweg passe sich wie die Straße gut ins Gelände ein. „Mit dem neuen Querschnitt wird die jetzt fertiggestellte Strecke dem heutigen Ausbaustandard gerecht. Die Autofahrer können nun eine funktionsgerechte, sichere, umweltfreundliche, leistungsfähige und sichere Straße nutzen“, sagte Köberle.
Nur mit einem tiefen Geländeeinschnitt sei es möglich gewesen, eine optimale verkehrliche Anbindung der L 1177 Mönsheim – Weissach an die L 1134 herzustellen. Dabei seien auf der kurzen Neubaustrecke rund 20.000 Quadratmeter Erde bewegt und 8.500 Quadratmeter befestigte Fahrbahnfläche aufgebracht worden. Der Bereich des tieferliegenden Mönsheimer Bauhofs werde mit einer rund 4,60 Meter hohen Winkelstützmauer geschützt. Das Land habe in den Ausbau der L 1177 rund vier Millionen Euro investiert.
Investitionen in den Straßenbau seien für den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg unverzichtbar. „Menschen, Wirtschaft, Handwerk und Gewerbetreibende sind auf leistungsfähige und sichere Verkehrsverbindungen existenziell angewiesen“, so Köberle. Die Landesregierung habe in den vergangenen zwei Jahren jeweils rund 146 Millionen Euro investiert, um das Straßennetz im Land zu erhalten und auszubauen. Die L 1177 sei beispielhaft für die zukunftsorientierte Verkehrspolitik in Baden-Württemberg.

