Vorsicht beim Betreten von Wäldern – Schneebruchgefahr!
Bäume sind der Schneelast nicht mehr gewachsen. Gerade entlang von Waldrändern brechen Äste und Baumkronen ab.
Das Kreisforstamt Calw warnt vor im Wald lauernden Gefahren durch abrechende Äste und Baumkronen. „Es fallen immer wieder Bäume um und Äste brechen ab. Sollte der Schneefall anhalten, wird diese Gefahr noch größer”, so Gabriele Wicht-Lückge vom Kreisforstamt.
Durch den Schneefall der letzten Woche hat sich der anfänglich nasse Schnee auf den Baumkronen festgesetzt. Minusgrade führen zum Anfrieren an den Ästen und weiterer Schneefall kann sich darauf festsetzen. Als Folge brechen Äste ab und ganze Bäume können unter der Last umkippen. Das Gefährliche sei, dass Spaziergänger oftmals nicht durch kein Knack- oder andere Geräusche gewarnt werden, betont Wicht-Lückge. Viele Bäume kippen plötzlich und unvermittelt um. Deshalb empfiehlt das Kreisforstamt Calw, trotz des herrlich verschneiten Winterwalds Waldwege derzeit zu meiden.
Besonders gefährlich erweist sich die Situation in den Bannwäldern, in denen die Waldentwicklung ungestört abläuft. Michael Conrad, Leiter der forstlichen Außenstelle Bad Wildbad-Calmbach, warnt dringend davor, derzeit Bannwälder zu betreten, weil hier aufgrund des vielen Altholzes und Totholzes das Schneebruchrisiko extrem hoch sei. „Auch wenn die fantastische Winterlandschaft zu einem Spaziergang auf dem Forscherpfad durch den Bannwald Eiberg bei Höfen oder zu einem Besuch des Bannwaldes Bärlochkar bei Enzklösterle verleitet, besteht dort Lebensgefahr.”
Waldbesucher sollten auch daran denken, dass auf Waldparkplätzen von den Randbäumen Äste abbrechen und gegebenenfalls ihr Auto beschädigen können.


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