Auferstehungskirche Pforzheim
Die Auferstehungskirche wurde nach der Zerstörung der Stadt Pforzheim im 2. Weltkrieg als Notkirche, unter der Leitung des Architekten Otto Bartning, aus den Trümmern der Stadt und mit Hilfe von Spenden jeglicher Art aus der ganzen Welt aufgebaut. Hervorzuheben ist das über 500 Jahre alte Altarkreuz, das 1692 einen Brand im Dominikanerkloster und 1789 ein Feuer in der Stadtkirche unbeschadet überstand. Auch der Luftangriff, der die Stadtkirche 1945 zerstörte, schadete dem Kreuz nicht.
Die zeltförmige Konstruktion des Kirchenschiffs sollte den Menschen Schutz nach der schweren Zeit des Krieges bieten. Nach dem Vorbild der Auferstehungskirche Pforzheim wurden viele weitere Kirchen in Deutschland als Notkirchen erbaut.
Die Auferstehungskirche, die evangelische Kirche der Johannesgemeinde, befindet sich an der Kreuzung Goeben- und Mathystraße im Rodgebiet. Die Gemeinde umfasst den Weiherberg und die Rodplatte im südwestlichen Teil der Stadt.
In den achtziger Jahren wurde in der nahegelegenen Schwarzwaldstraße das neue Gemeindehaus errichtet. Hier findet neben der Jungschar (immer Mittwochs ab 15 Uhr für 1. und 2.-Klässler, ab 16.30 Uhr für 3. und 4- Klässler) mittwochs morgens um 9.30 Uhr die Krabbelgruppe statt. In den Sommermonaten treffen sich Mütter und Kinder bei gutem Wetter auf dem Spielplatz in der Morsestraße, ansonsten im Gemeindehaus. Das Programm wird halbjährlich vom Leitungsteam der Krabbelgruppe und den interessierten Eltern zusammengestellt. Montags, Dienstag und Donnerstags bietet die Gemeinde eine Spielgruppe für Kinder unter 3 Jahren an. Nähere Informationen erhalten sie im Pfarramt.
Neben der Auferstehungskirche befindet sich der Johanneskindergarten. Der evangelische Kindergarten hat vier Gruppen. Die Anmeldung ihrer Kinder findet direkt im Kindergarten statt. Sie sollten, wie in allen anderen Kindergärten der Stadt, Ihr Kind bis März im Jahr vor dem dritten Geburtstag ihres Kindes anmelden.


