Neuenbürg
Das kleine Schwarzwaldstädtchen Neuenbürg liegt in einer großen Enzschleife und ist eingerahmt von den Höhenausläufern des nördlichen Schwarzwalds. Das Bild Neuenbürgs wird dominiert vom Schlossberg - den die Enz in großem Bogen umläuft - mit der Burgruine und dem restaurierten Schloss in dem heute eine Gastwirtschaft und ein Museum untergebracht sind. Zudem ist die Dampfwolke der örtlichen Pektinfabrik ein unverkennbares Merkmal von Neuenbürg.
Die Gegend um Neuenbürg war nachweislich schon zur Keltenzeit besiedelt. Bei Waldrennach wurden keltische Siedlungsspuren, darunter eine Eisenverhüttung und eine Getreidemühle, gefunden, die aus dem 6. - 5. Jahrundert vor Christus stammen. Im 12. Jahrhundert entstand eine neue Burg, nach der der Ort benannt wurde. 1274 wurde Neuenbürg Stadtrechte verliehen und in diesem Zusammenhang erstmals auch urkundlich erwähnt. Seit dem 14. Jahrhundert gehören Burg und Stadt zu Württemberg.
In Neuenbürg zeugen zahlreiche Gebäude von der früheren Blüte der Stadt. Die Alte Schlossruine und das neue Schloss auf dem Neuenbürger Schlossberg. Die Ruinen Waldenburg und Straubenhardt sowie die St.Georgskapelle.
Seit 2001 beherbergt das Schloss Neuenbürg eine Zweigmusem des Badischen Landesmusums in Karlsruhe. Neben einer Dauerausstellung zu Wilhelm Hauffs “Das kalte Herz” finden im Schloss wechselnde Ausstellungen statt.



[...] Schoss Neuenbürg findet noch bis zum 15. 07. 2007 die Ausstellung “Labyrinth der Sinne” statt. Die [...]
29 Mai 2007 bei 21:02