Pforzheim
Goldstadt und Pforte zum Schwarzwald, beschreiben Pforzheim sehr treffend. Pforzheim, auch die Drei-Täler-Stadt genannt, liegt am Rande des Nordschwarzwaldes am Zusammenfluss von Enz, Nagold und Würm. Pforzheim hat etwa 120.000 Einwohner und ist in 16 Stadtteile gegliedert. Seit 1905 kamen zu dem eigentlichen Stadtgebiet folgende Gemeinden hinzu: Brötzingen, Dillweißenstein, Haidach, Hagenschieß, Würm, Hohenwart, Büchenbronn, Huchenfeld und Eutingen.
Der Baustil der 50er-Jahre prägt das Stadtbild Pforzheims. Am 23. Februar 1945 wurden innerhalb von 22 Minuten 98 % der Stadt durch einen britischen Luftangriff zerstört, über 17.000 Menschen starben dabei. In den Nachkriegsjahren wurde die Stadt aus ihren Trümmern wieder aufgebaut. Der Wallberg, auch Monte Scherbelino genannt, entstand aus den Überresten der Zerstörung.
Seit 1989 pflegt Pforzheim intensiv seine Städtepartnerschaften und Freundschaften. Neben Gernika im Baskenland und Saint-Maur in Frankreich gehört Vicenza in Italien zu den Städtepartnern der Stadt.
Die Bezeichnung Pforzheims als Goldstadt hat seine Wurzel im Jahre 1767. Vor 240 Jahren hat Markgraf Carl Friedrich von Baden Pforzheim das Privileg zur „Errichtung einer Uhren- und feinen Stahlfabrik“ erteilt. Auch nach dem zweiten Weltkrieg wurde Pforzheim schnell wieder zum Zentrum für Schmuck und Uhren. Neben zahlreichen Ausbildungsstätten in diesem Bereich, wie der Fachhochschule für Gestaltung, Wirtschaft und Technik und der Goldschmiedeschule, bieten das neue gestaltete Schmuckmuseum im Reuchlinhaus und die Schmuckwelten zahlreiche Attraktionen und die Möglichkeit zum direkten Einkauf.



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