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Die Enz

Die Enz, ein Nebenfluss des Neckars, entspringt bei Enzklösterle im nördlichen Schwarzwald und mündet bei Besigheim in den Neckar. Die Enz, im württembergischen Nordschwarzwald entsprungen, fließt bei Pforzheim über die ehemalige Landesgrenze und verlässt zwischen Niefern-Öschelbronn und Mühlacker Baden wieder.

In Pforzheim vereinigt sich die Enz mit der Nagold, in die kurz davor beim Kupferhammer die Würm fließt.

Der vereinigte Fluss trägt auch nach Pforzheim den Namen Enz, obwohl die Nagold der größere Fluss ist. Erzählungen zufolge liegt das daran, dass das Gefälle der Enz kurz vor der Vereinigung der Nagold größer ist, als das der Nagold und die Enz dadurch eine höhere Fließgeschwindigkeit hat. Da dadurch die Strömung der Enz über die der Nagold dominierte, wurde vermutet, dass die Enz der mächtigere Fluss ein muss.

Vier Ortschaften am Lauf der Enz tragen Hinweise auf den Fluss in ihren Namen: Enzklösterle, Enzberg, Dürmenz und Enzweihingen.

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Das Landschaftsbild der Enzregion ist dreigeteilt: Am Oberlauf ist das Enztal ein typisches Schwarzwaldtal mit steilen bewaldeten Flanken. Nachdem die Enz bei Birkenfeld den Schwarzwald verlassen hat, zieht sie sich durch ein weites Talbett bis Mühlacker. Ab Mühlacker bis zur Neckarmündung wird das Enztal wieder enger und die Enz zieht in großen Schleifen langsam Richtung Neckar. Hier wird auf der nördlichen – der Sonne zugewandten – Talseite teilweise intensiver Weinbau betrieben.

Älteste Belege für eine Besiedlung der Enz-Region finden sich in Hochdorf und einer Höhensiedlung bei Neuenbürg, wo jeweil über dem Enztal Kelten siedelten.

Spuren in Pforzheim und Enzberg deuten auf eine Besiedelung der Region durch Römer hin.

Die Burgruinen in Neuenbürg, Pforzheim und Mühlacker sind Belege für eine mittelalterliche Zivilisation in der Region.

Schlösser und Schlossruinen in Neuenbürg, Pforzheim, Mühlhausen, Vaihingen unterstreichen die Bedeutung des Enztals in der Vormoderne.


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